Harald Brems

Bericht über Angriffe auf US-Diplomaten bei CBS

 

 

 

 

 

 

 

 

Der amerikanische TV-Sender CBS berichtete in seiner Sendung 60 Minutes am 17.03. über die Angriffe auf US-Diplomaten in Kuba und China, von denen seit 2016 mehr als 30 Botschaftsangehörige betroffen waren. In dem Beitrag kommen einige Betroffene zu Wort, die durch die Angriffe unter Schmerzen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Übelkeit und anderen Beschwerden litten.

https://www.cbsnews.com/news/brain-trauma-suffered-by-u-s-diplomats-abroad-could-be-work-of-hostile-foreign-government-60-minutes/

 

 

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Written by Harald Brems

März 20, 2019 at 8:26 pm

Veröffentlicht in Folter, lesenswert

Interview zu 5G mit Dr. Wolf Bergmann im SWR4

Ein interessantes Interview zum Ausbau des Mobilfunknetzes nach 5G Standard gab der Freiburger Arzt Dr. Wolf Bergmann im SWR4. Wer es anhören möchte kann das hier tun:

 

 

Written by Harald Brems

Februar 12, 2019 at 7:14 pm

Veröffentlicht in Forschung, Mobilfunk

Wie man ein Auto hackt

Wenn es mit einem Auto geht, funktioniert es dann auch mit einem Flugzeug?

 

 

Written by Harald Brems

Februar 12, 2019 at 7:03 pm

Veröffentlicht in Forschung

Ist 5G gesund?

Die Lobbyisten in den Medien werden derzeit nicht müde, uns davon überzeugen zu wollen, wie wichtig der anstehende Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur zum neuen 5G Standard sei. Fast schon gebetsmühlenartig wiederholen sie die Notwendigkeit des Ausbaus des Handynetzes. Schließlich ist es ja sehr wichtig auch in der U-Bahn Netflix zu gucken oder noch im tiefsten Bayerischen Wald das aktuelle Fußballspiel zu verfolgen. Was aber wenn diese Technologie gesundheitsschädlich ist?

Dieser Frage geht der vorliegende Artikel von Harald Schumann und Elisa Simantke im Tagesspiegel nach und kommt zu erschreckenden Ergebnissen:

Aber stimmen die Verheißungen überhaupt? Und welche Risiken sind damit verbunden? Diesen Fragen ist das Journalisten-Team Investigate Europe nachgegangen und auf erstaunliche Widersprüche gestoßen. Nicht nur ist völlig unklar, ob sich die geplanten Milliarden-Investitionen jemals rentieren werden. Zudem birgt das Vorhaben ein enormes Risiko, das die Verantwortlichen totschweigen, während es immer drängender wird: Eine wachsende Zahl von Studien deutet darauf hin, dass die für den Mobilfunk genutzte elektromagnetische Hochfrequenzstrahlung die menschliche Gesundheit schädigen kann, indem sie etwa Krebs erzeugt oder den männlichen Samen schädigt.

Zum Schutz der Bevölkerung dienen angeblich die Grenzwerte, wer aber legt die fest und schützen die wirklich vor Gesundheitsschäden?

Im Kern dieses Streits steht eine einzigartige Institution: die International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection (ICNIRP). Dabei handelt es sich eigentlich nur um eine private Wissenschaftlervereinigung ohne jeden amtlichen Charakter. Doch die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor Hochfrequenzstrahlung folgt ausschließlich deren Richtlinien.

Diese beruhen auf einer umstrittenen Annahme: Demnach ist die einzig bewiesene gesundheitsschädliche Wirkung von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern die Erwärmung des Gewebes, wie sie bei hoher Dosierung auftritt, so wie es auch in einem Mikrowellen-Ofen geschieht. Nach Meinung der ICNIRP droht erst dann Gefahr, wenn die mit der Strahlung übertragene Energie mehr als zwei Watt pro Kilogramm Körpergewicht erreicht, weil erst ab diesem Niveau die Temperatur im Gewebe messbar steigt. Den Wert legte der Verein bereits 1998 fest, und darauf beruhen bis heute alle gesetzlichen Grenzwerte zur Sendestärke von Basisstationen und Mobiltelefonen.

Auch das Bundesamt für Strahlenschutz bestreitet eine Wirkung von nicht-thermischen Effekte auf den menschlichen Organismus. Wie aber ist dann die Wetterfühligkeit von Millionen von Menschen zu erklären, die ja auf der elektromagnetischen Aufladung der Erdatmosphäre und der sich daraus bildenden nicht-thermischen Effekte beruht?

Die Beschränkung auf die Wärmewirkung erscheint allerdings willkürlich. Hochfrequenzstrahlen erzeugen unvermeidlich weitere, sogenannte nicht thermische Effekte in lebenden Zellen, selbst wenn sie niedrig dosiert sind. Schließlich beruhen biologische Prozesse stets auf elektrochemischen Vorgängen, etwa bei der Übertragung von Nervenimpulsen.

Wie kann es sein, dass manche Forscher eine Schädigung durch Mobilfunk immer wieder abstreiten, obwohl die Studienlage das Gegenteil beweist? Viele Forscher aus der Szene bearbeiten auch Studien im Auftrag der Industrie. Es wundert nicht, dass die Ergebnisse der industriefinanzierten Studien dann oft eher harmlos ausfallen als die frei finanzierten Studien. Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Offensichtlich gibt es energische Widerstände, die aktuelle Forschungslage zu den gesundheitlichen Gefahren der Mobilfunktechnik zu akzeptieren und daraus die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Es geht um Milliardengewinne, sowohl für die Mobilfunkindustrie als auch für den Staat als Lizenzgeber. Aber es gibt noch einen anderen Faktor. Die Mobilfunktechnik kann auch zur lückenlosen Kontrolle ganzer Bevölkerungsgruppen und als Waffe eingesetzt werden. Die tausenden Fälle der Targeted Individuals auf der ganzen Welt zeigen, dass schon heute Mikrowellen als Mittel zur Kontrolle und auch zum Mord eingesetzt werden.

Ganzen Artikel lesen:

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/mobilfunk-wie-gesundheitsschaedlich-ist-5g-wirklich/23852384-all.html

 

 

 

 

Written by Harald Brems

Februar 3, 2019 at 11:50 am

Veröffentlicht in Forschung, Mobilfunk

Das Imperium schlägt zurück

Brown cricket isolated on white

 

 

 

 

 

 

 

Schlecht recherchiert oder bewusst verdreht? Woran liegt es, dass der heute gesendete Beitrag von Radioeins zu den Angriffen auf US Diplomaten so ins Leere trifft. Dr. Mark Benecke durfte dort als vermeintlicher Experte auftreten, und die neue These zu den Angriffen auf US-Botschaftspersonal vorstellen, auf die sich die deutschen und amerikanischen Medien gerade stürzen wie die besprochenen Heuschrecken selbst.

Seit zwei jahren werden US-amerikanische Botschaftsangehörige in Kuba und zuletzt auch in China von misteriösen Angriffen heimgesucht. Anfangs glaubte man, die Angriffe würden durch Schallwaffen erzeugt. Die Diplomaten klagten über Schwindel, Konzentrationsstörungen, Nasenbluten, Sprachstörungen, Tinnitus und Schlafstörungen. Bei einigen Botschaftsmitarbeitern konnten auch Hirnschädigungen festgestellt werden. Auch verloren einige der Diplomaten durch die Angriffe dauerhaft ihr Gehör.

Herr Benecke berichtet in dem Beitrag vom amerikanischen Forscher Alexander Stubbs von der Berkeley Universität. Der hatte eine neue Studie veröffentlicht, auf die sich nun viele Artikel beziehen. Stubbs hatte eine Tonaufnahme von Associated Press untersucht, auf der der von den Botschaftsangehörigen gehörte Ton zu hören sein soll. Er behauptet, der auf den Aufnahmen zu hörende Ton stammt von der indischen Kurzschwanzgrille. Wie der Ton einer Grille Hirnschädigungen, Nasenbluten Gehörverlust und Schwindel hervorrufen soll, hat Herr Benecke leider nicht erklärt. Bei einem sorgfältigen Studium der Informationen um diese Fälle hätte Herr Benecke auch die Studie der Amerikanerin Beatrice Golomb finden können, die ebenfalls auf die von den Diplomaten erlebten Angriffe eingeht.

Alles passt“, schreibt Golomb weiter und meint damit die weiteren Symptome, über die die Diplomaten noch klagten. Auch Schlafstörungen und kognitive Ausfälle könnten durch Mikrowellen ausgelöst werden. Die Medizinerin stellte über Hirnscans bei den erkrankten Diplomaten außerdem Schwellungen des Gehirns und Veränderungen in der weißen Hirnmaterie fest. Auch diese Schädigungen stimmen mit den Schädigungen von mit Radio- und Mikrowellen bestrahlten Personen überein und stützen damit die Untersuchungsergebnisse von japanischen Forschern von 2012.”

https://www.n-tv.de/wissen/Ursache-fuer-Diplomaten-Krankheit-entdeckt-article20604278.html

Golomb hatte die Symptome der betroffenen Diplomaten untersucht und ebenfalls eine Studie dazu veröffentlicht.

“In ihrer Arbeit, deren Veröffentlichung am 15. September in Neural Computation geplant ist , verglich Golomb die Raten der beschriebenen Symptome bei Diplomaten mit einer 2012 veröffentlichten Studie über Symptome, die von Personen berichtet wurden, die in Japan von elektromagnetischer Strahlung betroffen sind. Im Großen und Ganzen sagte sie, dass die genannten Symptome – Kopfschmerzen, kognitive Probleme, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Nervosität oder Angstzustände, Schwindel und Tinnitus (Ohrensausen) – auffallend ähnlich auftraten.”

https://health.ucsd.edu/news/releases/Pages/2018-08-29-researcher-links-diplomats-mystery-illness-to-radiofrequency-microwave-radiation.aspx

Unter den gleichen Beschwerden litten auch US Botschafter in China. Waren dort auch Grillen am Werk, Herr Benecke? Hätte Mark Benecke richtig recherchiert, wäre ihm sicher auch die Studie von Swanson, Smith et al. auf den Bildschirm gekommen. Diese beiden Hauptautoren der Studie hatten mit einer Gruppe weiterer Ärzte und Wissenschaftler die betroffenen Diplomaten untersucht. Douglas H. Smith ist der Leiter des „Center for Brain Injury and Repair „an der Universität von Pennsylvania.

Die Amerikaner hätten allen Grud in Kuba Angst zu haben, meint der “Experte” Benecke schließlich noch. Immerhin hätte es „zwischen 1. August 1960 und Ende 1963 mindestens 600 Mordanschläge oder geplante Mordanschläge auf den damaligen Staatenlenker“ (Fidel Castro) in Kuba gegeben (ja von wem denn?). Dass die amerikanische Botschaft in Moskau in den 1970er Jahren (und wahrscheinlich davor) mit Mikrowellen bestrahlt wurde, und dass infolgedessen verschiedene Botschaftsangehörige und der Botschafter Stoessel an Krebs erkrankten, verschweigt uns der Experte leider. Stoessels Vorgänger, Botschafter Bohlen und Botschafter Thompson, waren ebenfalls an Krebs erkrankt und gestorben.

Dass Falschmeldungen und Propaganda durch staatliche und private Medien geschleust werden, um Interessen zu verfolgen, ist bekannt. Trotzdem darf man nicht jedem gleich etwas böses unterstellen. Wir leben in Zeiten des allgemein Abschreibens, wo es wesentlich einfacher ist, Inhalte für einen Artikel bei einer Presseagentur abzuschreiben, als selbst zu recherchieren. Auffällig ist allerdings schon, wie ausgiebig sich die Medien auf diese neue und leider auch billige Erklärung stürzen und sie verbreiten, während die anderen Fakten bis auf wenige Ausnahmen verschwiegen werden.

https://www.youtube.com/watch?v=pOdXVye-4X0

https://www.tagesschau.de/ausland/kuba-usa-109.html

https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2673168

https://www.nbcnews.com/news/investigations/evacuated-after-health-attacks-cuba-china-diplomats-face-new-ordeals-n920241

 

 

 

Written by Harald Brems

Januar 12, 2019 at 9:33 pm

Veröffentlicht in Berichte, lesenswert

Der Kampf um die Wahrheit

Das Internet ist seit jeher Schauplatz des Kampfes um unterschiedliche Meinungen. Dass dieser Kampf auch und vor allem auf Wikipedia stattfindet, zeigt uns der folgende Beitrag von Markus Fiedler und Dirk Pohlmann. Der ursprünglich recht ausführliche deutsche Wikipedia-Eintrag über die NATO-Untergrundarmee GLADIO wurde gekürzt und in wesentlichen Punkten verändert. So wurden alle Hinweise auf eine Beteiligung der NATO bei der Untergrundarmee GLADIO entfernt. Im Artikel wird auch eine Beteiligung von GLADIO an schweren Terroranschlägen aus den 1970er und 1980er Jahren bestritten. Das oft als Beweis aufgeführte U.S. Army Field Manual 30-31B wird als Fälschung bezeichnet.

 

Dirk Pohlmann und Markus Fiedler zeigen im vorliegenden Video auf, wie der ursprünglich gute Artikel verfälscht und manipuliert wurde. Fiedler wurde bekannt durch seinen gut recherchierten Film Die dunkle Seite der Wikipedia,  der von ähnlichen Praktiken bei Wikipedia im Zusammenhang mit dem schweizer Historiker Daniele Ganser handelt.

 

 

 

 

 

 

Written by Harald Brems

Dezember 28, 2018 at 12:59 pm

Veröffentlicht in Berichte, Filme, Internet

Von Helfern und Unterstützern

Plakat-Summe-NSU-VS-c-III-Netz

Der NSU war eine Gruppe aus drei Mitgliedern, von denen sich zwei gegenseitig erschossen und eins nun im Gefängnis sitzt. Dieses Märchen möchten uns die zuständigen Behörden glauben machen. Dass es nicht ganz so war, zeigt das obrige Bild von Wolf Wetzel. Zschäpe, Mundlos und Böhnnardt hatten zahlreiche Unterstützer, sowohl aus dem rechtsradikalen Umfeld, als auch von Seiten der Geheimdienste und anderer Behörden, die sie auch noch in der Zeit begleiteten, als sie längst untergetaucht waren. Auch das sächsische Innenministerium zeigte sich noch am selben Tag an Beate Zschäpe interessiert, als ihre beiden Freunde schon tot im Wohnmobil lagen.

Der Berliner Kurier berichtete am Dienstag, dass Zschäpe, etwa eine Stunde nachdem sie – laut offizieller Version – ihre Wohnung in der Frühlingsstraße 26 in Zwickau am 4. November 2011 in die Luft gejagt hatte, einen Anruf auf ihrem Handy erhielt. Der Anruf war, laut Zeitung, „im Sächsischen Staatsministerium des Inneren registriert“.

Doch damit nicht genug: Noch insgesamt 18 mal wurde in kurzer Reihenfolge versucht, Zschäpe auf ihrem Handy zu erreichen. Dabei kamen die Anrufe nicht nur aus dem sächsischen Innenministerium, sondern auch von der Polizeidirektion Südwestsachsen aus Zwickau, wie die Tageszeitung Neues Deutschland heute berichtet.

https://www.heise.de/tp/news/Wer-aus-dem-saechsischen-Innenministerium-hat-bei-Beate-Zschaepe-angerufen-2013394.html

 

 

Written by Harald Brems

Dezember 21, 2018 at 6:03 pm

Veröffentlicht in Texte

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